Klöntied

Gar nicht spießig: Ingo Naujoks im Gespräch
Ich bin Charles Leveret und kein Babysitter“ – diesen Satz hat sich Ingo Naujoks selbst ins Drehbuch geschrieben. Bei der aktuellen Karl-May-Inszenierung „Halbblut“ auf der Freilichtbühne in Bad Segeberg spielt er den einflussreichen Saloonbesitzer Charles Leveret. Eine der Hauptrollen, die mit viel Temperament und Gestik erfüllt werden muss. Ganz anders als die Rolle des „Martin Felser“, des gutmütigen Mitbewohners von „Kommissarin Charlotte Lindholm“ alias Maria Furtwängler in der „Tatort“-Serie. Acht Jahre lang war er der brave Babysitter und Freund, doch das will er jetzt nicht mehr sein. Die Rolle wurde ihm zu langweilig. „Ich wollte zudem lieber rechtzeitig gehen, bevor ich die Leute nerve“, sagt er. „Aber Martin Felser ist ja nur auf Leserreise, ich habe die Option, eines Tages zurückzukommen.“
Also jetzt erstmal Bad Segeberg. Eine neue Herausforderung. „Das ist ja schließlich keine Wanderbühne, sondern eine hochkarätige Inszenierung mit vielen Stunts und Pyrotechnik.“ Hier zählen vor allem die große Geste und das große Wort. „Eine Kamera ist sehr filigran und verzeiht nichts, dafür kann man die Szenen wiederholen. Auf einer Freilichtbühne arbeiten wir sehr körperintensiv, aber man kann etwa beim Gesichtsausdruck etwas schmieren. Für den Ablauf und die Effekte ist es allerdings wichtig, dass die Stichworte exakt stimmen. Improvisieren dürfen wir hier nicht.“ ...
Das ganze Gespräch mit Ingo Naujoks finden Sie in der neuen Ausgabe von Norden to go.
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Moin, Moin!
Petershagen, und das soll hier nun unzweifelhaft festgestellt werden, liegt in Nordrhein-Westfalen. Das jedenfalls schrieb uns eine Leserin. Sie kommt von da und muss es wissen. In unserer
aktuellen Ausgabe haben wir diesen Ort einfach mal nach Niedersachsen verschoben. Das geht so natürlich nicht. Wir belassen Petershagen da, wo es hingehört und schauen nächstes Mal etwas genauer auf die Karte. Vielen Dank nach Schaumburg an unsere aufmerksame Leserin!
Wieso überhaupt von Petershagen die Rede ist, lesen Sie auf Seite 7 in der neueste Ausgabe von Norden to go. Jetzt im Handel.
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