Hoch hinaus für viel Applaus

Schon das Aufwärmen fordert Kraft und Konzentration. „Auf die Seite legen, Ellenbogen ablegen, Becken hoch, Bein hoch. Bleibt gerade und fest! Zehn, neun, acht …“, zählt Übungsleiter Jörg Schneider runter. Er trainiert jeden Donnerstag Akrobatik mit Jugendlichen von der Circusschule Jokes. Normalerweise in der Turnhalle der Integrierten Stadtteilschule am Leibnizplatz im Bremer Stadtteil Neustadt. Aber wenn das Wetter so gut ist wie heute, dann gehen sie raus in den nah gelegenen Park. Zwischen Fußballspielern, Picknickern und Faulenzern haben die sechs Jugendlichen ihre Matte aufgebaut.
Flieger, freier Schulterstand, Fußschulterstand – die Übungen werden immer schwieriger. Zunächst tun sich immer zwei Akrobaten zusammen. Einer liegt auf dem Rücken und streckt die Arme nach oben, während der andere munter losturnt und am Ende in den Kopfstand, pardon, Schulterstand, auf den Händen seines Partners geht. „Passt auf, dass ihr nicht ins Hohlkreuz kommt“, warnt Schneider. „Gebt den Druck auf die Hände!“ Aber da ist es schon passiert, Susanna und Sebastian fallen um. Keiner hat sich wehgetan – richtiges Abspringen ohne auf dem Partner zu landen gehört zum kleinen 1×1 der Akrobaten.
Pro Woche trainieren rund 500 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 20 Jahren in der Circusschule Jokes, die vor elf Jahren gegründet wurde. Aber nicht alle kommen in die Kurse am Leibnizplatz. Etwa 300 von ihnen sind aktiv in den Projekten, die Jokes in Schulen, Kindertagesheimen oder Freizeitheimen anbietet. Das Tolle an einer Zirkusschule ist: Jeder kann mitmachen. „Wer kräftiger ist, steht eher unten, während die Leichtgewichte bei den Pyramiden eher in der dritten Etage stehen“, erklärt Dietmar Hatesuer, Geschäftsführer von Jokes. Außerdem bietet eine Zirkusschule ja noch mehr: Jonglieren, Einrad, Seiltanz, Kugellaufen, Clownerie, das Rollbrett Rola Bola … „Wir machen alles, was mit Bewegung zu tun hat, auch Improvisation und Bewegungstheater.“ Einsteigen können Kinder ab dem Kindergartenalter, Jokes plant jetzt zusätzlich eine Eltern-Kind-Gruppe, weil die Nachfrage so groß ist...
Wie es weitergeht, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Norden to go.
Jetzt im Handel!
Oder HIER im Abo!
[Zurück zur Startseite]
[Zurück zur Seite "Aktuelle Ausgabe"]
Moin, Moin!
Petershagen, und das soll hier nun unzweifelhaft festgestellt werden, liegt in Nordrhein-Westfalen. Das jedenfalls schrieb uns eine Leserin. Sie kommt von da und muss es wissen. In unserer
aktuellen Ausgabe haben wir diesen Ort einfach mal nach Niedersachsen verschoben. Das geht so natürlich nicht. Wir belassen Petershagen da, wo es hingehört und schauen nächstes Mal etwas genauer auf die Karte. Vielen Dank nach Schaumburg an unsere aufmerksame Leserin!
Wieso überhaupt von Petershagen die Rede ist, lesen Sie auf Seite 7 in der neueste Ausgabe von Norden to go. Jetzt im Handel.
Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Tipps und Anregungen zu Norden to go haben, oder Sie Ihre norddeutschen Momente mit uns und anderen Lesern teilen möchten, schreiben Sie uns: redaktion@norden-to-go.de .
Wir freuen uns auf Ihre Post.